Lanzarote
Lanzarote
Mit einer Fläche von ca. 845 km² und mit knapp 140.000 Einwohnern ist Lanzarote die nordöstlichste der kanarischen Inseln. Mit dem Flugzeug erreicht man die Insel am besten, es ist aber auch möglich mit dem Schiff überzusetzen.
Sehr bekannt ist Lanzarote für sein klares, türkisfarbenes Wasser. Dieses liegt hauptsächlich daran, da von knapp 200 km Küste es nur ca. 30 km Sand- und Kiesstrand gibt und der Rest aus Felsen und Klippen besteht.
Sehr beliebt ist Lanzarote bei Bergsteigern und Naturfreunden. Lanzarote hat zwei Gebirgszüge, einmal im Norden der Insel das Famara-Massiv und im Süden das Los Ajaches. Die Sandwüste El Jable sollte man auch gesehen haben.
Der Timanfaya-Nationalpark ist eine Sehenswürdigkeit, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Dieser Park ist von einer Vulkanlandschaft geprägt. Aufgrund des herrschenden Klimas ist Lanzarote interessanter für die Naturfreunde gestaltet wie für die Sonnenanbeter. Das ganze Jahr herrscht ein Klima, welches niederschlagsarm ist und die Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 20 °C, daher ist die Fauna sehr karg. Es gibt nur im Norden der Insel mehrere Pflanzenarten, da im Norden ein feuchteres Klima herrscht.
Nicht weit entfernt, nur 11 km, liegt Fuerteventura, auch eine der kanarischen Inseln, die zu Tagesausflügen oder auch mehrtägigen Reisen einlädt. Aerosolen können einen solchen Ausflug verhindern. Aerosolen sind Sandstürme, welche den Himmel rotbraun färben und bei richtiger Intensität können sie dafür sorgen, dass der gesamte Verkehr auf den Inseln eingestellt wird. Dieses Phänomen hält meist nicht lange an, meist ist es nach ein paar Stunden oder maximal paar Tagen vorbei und so muss man keine Angst haben, dass man nicht mehr von der Insel herunter kommt.